Jeder Mensch fängt einmal klein an, auch, wenn es um die Wohnung geht. Da kann sich kaum einer, der kurz nach der Ausbildung von zu Hause auszieht, eine riesige Wohnung leisten, selbst wenn schon eine Beziehung geführt wird, und es ein junges Paar ist, das da zusammen wohnt. Die Ausnahmen sind die, die von zu Hause so sehr unterstützt werden, dass sie schon als Studenten eine Eigentumswohnung haben können und sich nicht mit Nebenjobs ärgern müssen, weil die Eltern das Portemonnaie ausreichend füllen. Solche Wohnungen und Lebensverhältnisse kann nicht jeder genießen.
Also lautet die Devise, sich erst einmal etwas Geld zusammen zu sparen, um neue Möbel und ein finanzielles Polster für die erste Wohnung im Rücken zu haben. Einige Zeit mag dies in einer kleinen Wohnung gut gehen, doch irgendwann merkt man, dass alles zu eng wird, dass es andere, schöne und große Wohnungen gibt, die viel besser aussehen und auch ganz anders gelegen sind, als die eigene. Die Wohnungen werden einfach zu klein; also zieht man um in eine größere. Auch hier ist wieder Sparen angesagt, denn nun plant man Nachwuchs. Ein Kinderzimmer ist ja nun vorhanden. Bei einem Kind soll es nicht bleiben? Dann sollte man sich vor der Planung der nächsten Schwangerschaft schon nach anderen Wohnungen umsehen, oder vielleicht drüber nachdenken, nicht mehr zur Miete zu wohnen, sondern ein Eigenheim zu finanzieren. Nun besteht ja auch eine gewisse Verpflichtung gegenüber den Kindern. In zu kleinen Wohnungen, in denen mehrere Kinder ein einziges Kinderzimmer haben, wohnt es sich nicht gerade angenehm.
